Mit Hilfe eines Analysetools hat xyarena ein paar Stories herausgepickt, die in den sozialen Netzwerken (u.a. Facebook, Linkedin, Twitter) in den letzten 6 Monaten am öftesten geklickt wurden. Die Top 3 fassen wir hier für euch zusammen:

Nummer 1 aus dem Business Insider: „Bitcoin just soared to a new $1,600 high — but the first investor in Snapchat thinks it could hit $500,000 by 2030“

in dem Artikel vom 4.5.2017 werden Jeremy Liew, einer der ersten Snapchat Investoren, sowie Peter Smith zitiert. Beide teilen einen äußerst optimistischen Blick auf die Bitcoin-Entwicklung. So könne der Bitcoin Preis im Jahr 2030 bei einer halben Million US-Dollar liegen. Das steigende Interesse an Bitcoin sehen die beiden vor allem in bisherigen Entwicklungen begründet:

  • steigende Anzahl von Online-Überweisungen zwischen den Ländern, Bitcoin ist attraktiv was Tempo und Gebühren angeht.
  • Politische Unsicherheit in vielen Ländern, Bitcoin ist eine dezentrale Währung.
  • Steigende Nutzerzahl von Mobiltelefonen, „die Bank in der Tasche“ ist für immer mehr Menschen erreichbar.

Doch es gibt auch Risiken, dass die Währung sich nicht langfristig durchsetzen wird. Dazu zählt der Autor J. Garber:

  • steigende Transaktionsgebühren, die zuletzt in China von den 3 größten Handelsplätzen auf 0,2% angehoben worden seien.
  • das Scheitern an den amerikanischen Behörden, Bitcoin auch als ETF (exchange traded fund) handeln zu können.
  • die Möglichkeit, dass sich die Bitcoin Community aufspaltet und eine zweite, unabhängige Bitcoinwährung entsteht.

Nummer 2, veröffentlicht auf LinkedIn: „A blockchain explanation your parents could understand“

Der Autor Jamie Skella hält sein Versprechen, das Blockchain Thema anschaulich zu erklären, indem er technische Begriffe durch bekannte Analogien ersetzt. Das Beispiel einer Geldüberweisung beschreibt er so:

Person a hat ein digitales Portemmonaie (Wallet) erstellt, zu dem kein anderer einen Zugang hat. In dieses Wallet kann Person b einen Betrag senden. Der Vorgang des Sendens wird als Zeile in einem Nachweisbuch gespeichert, von dem es weltweit unzählige Kopien auf diversen Computern gibt. Jede Transaktion erzeugt eine Zeile in dem Nachweisbuch, die irreversibel ist. Wenn in einem Nachweisbuch ein Anwender x ein Zeile verändern möchte, müssten alle anderen Computer, auf denen die Nachweiskette als Kopie gespeichert ist, dieser Veränderung zustimmen. Die Rechenleistung, mit der diese Entscheidungslogik umgesetzt wird, nennt sich Blockchain-Technologie. Mit der Irreversibilität und der weltweiten Archivierung der Transaktionskette benötigt das System keine zentrale Verwaltung, wie beispielsweise eine Bank oder einen Staat. Lediglich der Ausgangspunkt muss definiert werden: Hier definieren die Entwickler, wieviele Coins es bei einer Währung geben wird, setzen einen Ausgabepreis fest (das kann ein Betrag einer existierenden Währung oder eine definierte Rechenleistung sein) und tätigen dann im Gegenzug die ersten Überweisungen. Nur die Person, die über einen Betrag verfügt, kann diesen auch weiter senden. Weitere Beispiele zeigen, wie dieses Grundprinzip auch in anderen Bereichen Einsatz finden kann. Der Autor nennt unter anderen diese Blockchain Startups:

  • MiVote als „Nachweisbuch“ über abgegebene Stimmen für Wahlen
  • und einen weiteren Case aus Australien, der private Energieerzeuger anspricht: an einem dezentralen Handelsplatz für Elektrizität arbeitet PowerLedger

Nummer 3, nachzulesen auf cryptocoins news:Bitcoin is Now Larger Than Some Fiat Currencies in Europe & Americas in Market Cap

Dieser Artikel vom 16.4.2017dreht sich um die Skalierfähigkeit von Bitcoin. Als älteste und bekannteste digitale Währung steht Bitcoin heute vor der Herausforderung die wachsende Nutzerzahl und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Vor allem bei kleineren Beträgen stehen die Kosten für eine Transaktion in keinem tragbaren Verhältnis zu der Rechenleistung, mit der die Transaktion von der Blockchain verifiziert wird. Die Open-Source Entwickler Community arbeitet an einer Lösung, mit der auch kleine Transaktionen für den Alltag gemacht werden können.

Diese drei Artikel zeigen, dass mit Blockchain-Technologie bereits konkrete Ideen umgesetzt werden, die ganze Märkte durcheinanderwirbeln könnten. Für Trading Einsteiger lohnt sich auch ein Blick auf die alternativen Kryptowährungen, inzwischen gibt es schon über 100.

Allen Lesern, die die Blockchain-Logik noch besser verstehen wollen empfiehlt xyarena, diese Demo jetzt selbst auszuprobieren!