Der 2011 gegründetet Handelsplatz für Kryptowährungen ist seit nunmehr fast 24h offline. Diese Nachricht vermischt sich aktuell mit Gerüchten zu einer Festnahme in Griechenland: Ist der mutmaßliche Täter, dem Geldwäsche in Milliardenenhöhe vorgeworfen wird, möglicherweise Mitgründer einer der ältesten Kryptobörsen? Reuters bestätigt bereits, dass Alexander Vinnik eine Schlüsselfigur hinter BTCe sein soll.

Screenshot vom 26.7.2017

Die Trader dürfen derweil um ihre Einlagen bangen.

Update vom 27.7.:

Die US-Bhörden beschuldigen den Festgenommenen der internationalen Geldwäsche. Es bleibt abzuwarten, welches Strafmaß festgesetzt wird und ob andere Länder ebenfalls Anklage gegen Vinnik erheben werden. Denn die Verstöße gegen US-Gesetze dürften nur einen gewissen Teil der kriminellen Aktivitäten des Netzwerks um Vinnik ausmachen.

So werden auch große entwendete Beträge aus dem Mt.Gox Hack mit Vinnik und BTCe in Verbindung gebracht. Dieses Bild zeichnen auch die Bitcoin-Sicherheitsexperten von Wizsec, sie haben die Geldströme von damals visualisiert – Die Blockchain machts möglich: Jeder Transfer wird in dem Protokoll registriert und bleibt nur solange anonym, bis ein konkretes Wallet einer konkreten Person zugeordnet werden kann.

BTCe hat indessen angekündigt, den Exchange Dienst in 5-10 Tagen wieder zu öffnen.

Update vom 29.7.:

BTCe ist von den USA aus nicht mehr zu erreichen, die Behörden haben den Zugang gesperrt. Europäische Besucher werden vor dem Seitenaufruf gewarnt, da das Sicherheitszertifikat des Betreibers nicht mehr gültig ist.