Screenshot via www.bitcoin.de

Nach Recherchen von Motherboard hat Deutschlands größter Bitcoin Marktplatz auf Anfrage der Polizei freiwillig Nutzerdaten herausgegeben. Der Fall zeigt einmal mehr, dass Transaktionen mit der digitalen Währung für jeden Interessierten sichtbar in der Blockchain gespeichert bleiben. Die mit den Transaktionen verbundenen Wallet Adressen und Pseudonyme konnten in diesem Fall problemlos einzelnen Personen zugeordnet werden. Demnach sind den Behörden bereits bei den Ermittlungen zu dem bereits geschlossenen Online Drogen Marktplatz Chemical Love  gewisse Transaktionen aufgefallen, die über den Handelsplatz bitcoin.de ausgeführt wurden.

Ironischerweise publizierte Bitcoin.de auf seinem eigenen Blog bereits im November 2016 einen Artikel zu mangelnder Anonymität bei Bitcoin Transaktionen.

Man kann davon ausgehen, dass sowohl kriminelle Interessengruppen als auch die Behörden, weiter dazu lernen und dies nicht der letzte Fall in der Krypto-Kriminalgeschichte ist.