Die Vereinigung aufstrebender Volkswirtschaften (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), kurz: BRICS hatte bereits Anfang August angekündigt, dem drohenden Protektionismus seitens der USA mit einer eigenen Strategie zu begegnen. So sollen die Handelsbarrieren innerhalb des fünfer-Blocks weiter abgebaut und die wirtschaftliche und technologische Kooperation zwischen den Ländern weiter verstärkt werden. Obwohl sich Industrie und wirtschaftliches Gewicht der sogenannten Schwellenländer weiterhin sehr unterschiedlich entwickeln, ist die gemeinsame Positionierung gegenüber der westlichen Dominanz für alle BRICS Staaten ein zentrales Zukunftsthema.

Zuletzt teilte Kirill Dmitriev, Chef des Russischen Direct Investment Fund (RDIF) mit, das Finanzkommitee der BRICS Staaten diskutiere auch die Möglichkeiten alternativer Zahlungstools. Eine gemeinsame Kryptowährung könnte dabei die zentrale Rolle spielen. Bereits jetzt soll der Handel innerhalb der Staatengemeinschaft verstärkt mit den lokalen Währungen angekurbelt werden, mit dem chinesischen Yuan als Leitwährung.

Bisher wurden internationale Geldtransfers in der Regel mit Fiatwährungen abgewickelt – bereits heute nicht mehr die schnellste und günstigste Alternative. Neue Banken wie BitPesa oder BitWala bieten bereits Zahldienste an, die den internationalen Transfer und Exchange von Bitcoin mit lokalen Währungen ermöglichen.